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Mukoviszidose-Benefizwandertag Riederich 2017
Teilnehmerzahlen beim Benefizwandertag brechen ein
Buchstäblich ins Wasser gefallen ist die 19. Auflage des Benefizwandertages zugunsten Mukoviszidose am 3. Oktober 2017 in der Gutenberghalle in Riederich. Ungewohnter Starkregen um die Hauptstartzeit zwischen 8 und 10 Uhr hielt doch viele Teilnehmer vom Besuch der Veranstaltung ab. Wenn auch das Wetter sich im Laufe des späten Vormittages besserte, konnte der Einbruch der Teilnehmerzahlen nicht mehr aufgefangen werden. Rudi Seemaier, Organisator des Wandertages, betonte „dass es bei gutem Wetter wohl bis zu 200 Wanderer mehr hätten sein können“ und übte sich gleich danach in Zweckoptimismus. „Es hätte uns aber noch schlimmer treffen können!“
Werner Alle und Rudi Seemaier hatten schon im Vorfeld zwei neue Strecken über 7 und 11 km Länge ausgesucht. Die Wanderer konnten entweder elf Kilometer zunächst Richtung Bempflingen und dann nach Metzingen oder die kürzere Strecke direkt zu der Kleingartenanlage in Neugreuth nach Metzingen und dann zurück von Metzingen nach Riederich wandern.



Gudrun Euchner von der Mukoviszidose-Regionalgruppe bedankte sich bei der „ARGE Wandervereine“ für die jahrelange Unterstützung. „Der Erlös aus dem Startkartenverkauf fließt dieses Jahr in das Projekt „Haus Schutzengel“. Betroffene aus ganz Deutschland, die aufgrund der Genkrankheit eine neue Lunge benötigen und am Klinikum der Medizinischen Hochschule Hannover operiert werden, können in diesen schweren Stunden von ihren Eltern und Angehörigen begleitet werden. Das Haus Schutzengel ist in dieser Phase für viele Eltern und Angehörige ein Zuhause auf Zeit“, betonte sie. Mitglieder der „Mukoviszidose-Regionalgruppe Tübingen Zollernalb“ waren ebenfalls vor Ort und hatten einen Informationstisch mit Flyern aufgebaut und standen den Wanderern für Fragen zu Mukoviszidose bereitwillig zur Verfügung. Jeder Wanderer erhielt einen Flyer über die seltene Krankheit Mukoviszidose.
Trotz der geringen Teilnehmerzahlen waren ein Großteil des vorbereiteten Mittagstisches und alle gespendeten Kuchen ausverkauft. „Wir hoffen, dass am Schluß ein Überschuss von ungefähr 2.000 Euro als Spendensumme verbleibt“, hofften Organisator Rudi Seemaier und Schriftführer Manfred Schöttle.