Winterwandertag lockt Rotfelder Wanderer auf die Alb
Grabenstetten. Unzählige Wanderer prägten am Wochenende das Bild in Grabenstetten auf der Schwäbischen Alb. Anlass war der 49. Volks- und 56. IVV-Wandertag, zu dem die Wanderabteilung des TSV Grabenstetten in die Falkensteinhalle eingeladen hatte.
Das Albdorf Grabenstetten, mit rund 1.600 Einwohnern, präsentierte sich dabei von seiner schönsten Seite. Auf einer Höhe zwischen 680 und 740 Metern gelegen, ist die Gemeinde vor allem bekannt für das große keltische Oppidum Heidengraben, die Falkensteiner Höhle sowie ihre Lage im Geopark Schwäbische Alb.
Für die Wanderfreunde bot der Veranstalter zwei abwechslungsreiche Strecken an. Zur Auswahl standen fünf Kilometer mit 70 Höhenmetern sowie eine anspruchsvollere Elf-Kilometer-Runde mit 150 Höhenmetern. Die äußeren Bedingungen waren nahezu ideal. Auf der Alb lag deutlich weniger Schnee als in tieferen Lagen, die Temperaturen bewegten sich um den Gefrierpunkt und die Wege waren überwiegend schneefrei.
Die Rotfelder Teilnehmer genossen die erste Wanderung im Jahresprogramm 2026 bei herrlichem Winterwetter. Gerade nach den Feiertagen tat die sportliche Bewegung an der frischen Luft besonders gut. Diese Meinung teilten auch zahlreiche Wanderer aus der Region, die sich im Laufe des Vormittags in der Falkensteinhalle einfanden.
Der TSV Grabenstetten zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung äußerst zufrieden. Vor allem zur Mittagszeit war die Halle sehr gut besucht und die Helfer hatten alle Hände voll zu tun, um die hungrigen und durstigen Wanderer zu bewirten. Guntram Girke, Leiter der Wandersparte, freute sich über den Besuch der Rotfelder Wanderer und berichtete, dass in diesem Jahr rund 100 Wanderer mehr registriert wurden als noch im Vorjahr.
Ein deutliches Zeichen dafür, dass der Wandertag in Grabenstetten großen Anklang findet und weiterhin seine Berechtigung im Wanderterminheft des Wandervereins hat.